Home > Beste Produkte vs verlag fur sozialwissenschaften
vs verlag fur sozialwissenschaften: Beste Produkte
VS Verlag für Sozialwissenschaften Experteninterviews und qualitative Inhaltsanalyse
26.98 EUR
Viele sozialwissenschaftliche Untersuchungen beruhen auf Rekonstruktionen von Situationen oder Prozessen. Das Lehrbuch vermittelt anhand zweier Beispieluntersuchungen anwendungsbereites Wissen über alle Phasen solcher rekonstruierender Untersuchungen und stellt je eine Erhebungs- und eine Auswertungsmethode ausführlich vor. Die Interviewpartner werden als Experten aufgefasst, die über spezifisches Wissen über die zu rekonstruierenden Sachverhalte verfügen. Die qualitative Inhaltsanalyse ermöglicht eine systematische Extraktion relevanter Informationen aus den Interviews und ist zugleich offen für nicht erwartete Befunde. Mit Lernfragen nach jedem Kapitel und einer übersichtlichen Gliederung eignet sich das Buch als praxisorientierte Einführung.
VS Verlag für Sozialwissenschaften Öffentliche Unternehmen
54.99 EUR
Von der Bundesebene bis zur kommunalen Wirtschaft bestimmen seit den 90er Jahren Entstaatlichung und Privatisierung immer stärker das Bild. Wo öffentliche Unternehmen noch bestehen, wird ihre Daseinsberechtigung in Zweifel gezogen. Auf der anderen Seite entstehen im Zuge der Aufgabenprivatisierung aufs Neue öffentliche Unternehmen, die politisch definierte Ziele verfolgen und sich zugleich in Markt und Wettbewerb behaupten müssen. Was öffentliche Unternehmen angesichts dieser Situation zu "öffentlichen" machen, ob und in welcher Weise sie ihre Grenzen zur Privatwirtschaft halten können oder sollen und wie sie auf politische und wirtschaftliche Turbulenzen reagieren, wird untersucht und diskutiert.
VS Verlag für Sozialwissenschaften Soziale Arbeit im Kontrolldiskurs
59.99 EUR
Das Buch rekonstruiert die (sozial-)politische und ökonomische Entwicklung der Transformation vom Wohlfahrtsstaat zum aktivierenden Staat und konzentriert sich hierbei auf die Relevanz dieser Umbrüche für die Akteure der Sozialen Arbeit. Auf der Grundlage von Experteninterviews mit Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern werden deren Selbstkonzepte kritisch hinterfragt und der Versuch gemacht, den Zustand und die Perspektiven der 'Sozialarbeiter im Kontrolldiskurs' zu bestimmen.
VS Verlag für Sozialwissenschaften Anerkennung oder Abwertung
54.99 EUR
Anerkannt zu werden, ist nicht nur ein menschliches Grundbedürfnis, sondern vermittelt ebenfalls das Gefühl, in einen sozialen Kontext integriert zu sein. Wie kann es sich aber auswirken, wenn Menschen damit umgehen müssen, weniger Anerkennung zu erfahren als sie sich wünschen? Indem untersucht wird, ob dies dazu führen kann, dass die betroffene Person menschenfeindliche Einstellungen entwickelt, wird einem von verschiedenen möglichen Verarbeitungsmechanismen nachgegangen. Die Auswertung qualitativer Interviews zeigt, welche Faktoren es wahrscheinlicher machen, dass ein Mensch Anerkennungsdefizite durch die Abwertung anderer zu kompensieren versucht und welche Faktoren dieser Tendenz entgegenwirken. Hierbei wird festgestellt, dass insbesondere die Selbstwahrnehmung, aufgrund einer starken Orientierung an gesellschaftlichen Werten „normal“ zu sein, von herausragender Bedeutung ist.
VS Verlag für Sozialwissenschaften Grundschulpädagogik meets Kindheitsforschung
64.99 EUR
Was wissen wir über die Lebenswelten der Kinder, über ihre schulischen und außerschulischen Alltagserfahrungen als Kontexte für ihre Lernprozesse? Wie bewältigen sie den Übergang zur Grundschule und zu den weiterführenden Schulen? Wie erleben sie ihre Grundschulzeit? Welche Natur-, Geschlechts-, Arbeits- oder Zukunfts-vorstellungen entwickeln sie im Grundschulalter? Diesen und weiteren Fragen wird in den Beiträgen dieses Bandes nachgegangen. Das Buch dokumentiert Methoden und Ergebnisse der aktuellen Grundschul- und Kindheitsforschung, führt in die Bedeutung der Begegnung und Verknüpfung dieser beiden Forschungstraditionen ein und stellt Überlegungen zu ihren Zukunftsperspektiven zur Diskussion. Das Spektrum der Beiträge streut von forschungsmethodischen Reflexionen über europäische Betrachtungen bis hin zu inhaltlich fokussierten Forschungsarbeiten in Bereichen wie: Elternhaus und Schule, Voraussetzungen am Schulanfang, Leistungsentwicklung, Veränderte Schuleingangsphase, Halbtagsgrundschule, soziale Erfahrungen und Vorstellungen von Grundschulkindern u.a.
VS Verlag für Sozialwissenschaften Kommunalfinanzen im Umbruch
54.99 EUR
Den Kommunen steht - finanzwirtschaftlich gesehen - das Wasser buchstäb lich bis zum Hals. Kein Zweifel also, daß fast alle Gemeinden und Kreise dringend eine Verbesserung ihrer Einnahmesituation brauchen. Die ostdeut schen Gemeinden haben in ihrer Finanzkraft noch längst nicht das westdeut sche Niveau erreicht, und die westdeutschen Gemeinden haben große Mühe, ihr Leistungsniveau angesichts schrumpfender Einnahmen und steigender Kosten aufrecht zu erhalten. Detaillierte Angaben zu diesen Fragen enthält der jährlich im Frühjahr erscheinende "Gemeindefinanzbericht" in der Zeit schrift "Der Städtetag". Da Bund und Länder denselben Sparzwängen unter liegen, ist Hilfe von dort kaum zu erwarten. Die Kommunen sind also bei der Konsolidierung ihrer Finanzen im wesentlichen auf sich selbst angewiesen. Vor diesem Hintergrund erscheint es nicht nur als wissenschaftlich reizvoll sondern auch als politisch sinnvoll und notwendig, sich mit den Ursachen der gegenwärtigen Finanzkrise der öffentlichen Hände und insbesondere mit den Folgen für die kommunale Aufgabenerledigung zu befassen. Hierzu bedarf es sowohl der finanzwissenschaftlichen Expertise, als auch des politik- und verwaltungswissenschaftlichen Sachverstandes. Wenn obendrein neben den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auch noch Praktikerinnen und Praktiker zur Mitarbeit gewonnen werden können, erscheint das Ergebnis vielversprechend.
VS Verlag für Sozialwissenschaften Arbeitsmarkt und Wohlfahrtsstaat
54.99 EUR
1. Problem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 1. 1 Arbeitslosigkeit in der Arbeitsgesellschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 1. 1. 1 Zur Besonderheit des Arbeits"marktes" . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 1. 1. 2 Machtungleichheit und Arbeitsmarktchancen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 1. 2 Politische Verarbeitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 1. 2. 1 Institutionelle Bedingungen der Arbeitsmarktpolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 1. 2. 2 Entwicklung und Volumen der Arbeitslosigkeit. . . . . . . . . . . . . . 29 1. 2. 3 Politische Problemverarbeitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38 1. 2. 4 Politik der Verarmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44 1. 3 Arbeitslosigkeit zwischen Desozialisierung und Individualisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48 2. Optionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55 2. 1 Wohlfahrtsstaatliche Politik in der Krise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57 2. 1. 1 Grenzen expansiver Politik? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57 2. 1. 2 Probleme politischer Steuerung . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 2. 1. 3 Koordination kollektiven Handelns: Markt, Staat und Gemeinschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65 2. 1. 4 Erwerbsgesellschaftliche Eingliederung oder Ausgliederung? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70 2. 2 Solidarität rationaler Akteure? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73 2. 3 Mobilisierung der »Ressource Solidarität« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82 2. 3. 1 Grundsicherung und Grundeinkommen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82 2. 3. 2 Dualwirtschaft als Option . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92 3. Regionale Arbeitsmarktpolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101 Der gespaltene Arbeitsmarkt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103 3. 1 3. 1. 1 Expansion der Dienstleistungsökonomie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103 3. 1. 2...
VS Verlag für Sozialwissenschaften Introvision als Coachingmethode für Tinnitusbetroffene
26.96 EUR
Basierend auf der aktuellen Forschungslage zum Thema Tinnitus und der Coachingmethode Introvision, entwickelt Britta Buth ein theoretisches Modell, das die Chronifizierung eines Tinnitus darlegt. Auf dieser Grundlage wird ein von der Autorin konzipiertes Gruppen- und Einzelcoaching dargestellt und dessen Wirksamkeit empirisch überprüft. Die Ergebnisse zeigen, dass die Introvision als Interventionsmethode bei einem kompensierten chronischen Tinnitus effektiv und langfristig eine Verringerung der Belastung durch den Tinnitus und eine Reduzierung von Stress bewirkt.
VS Verlag für Sozialwissenschaften Schemapädagogik
54.99 EUR
Das Buch stellt die Grundlagen der Schematherapie vor und schlägt anschließend eine Brücke zur sozialpädagogischen Praxis, um eine sogenannte "Schemapädagogik" zu begründen. Diese Weiterentwicklung ist einzigartig, da die Schematherapie bisher primär in "klassischen" ambulanten und stationären therapeutischen Settings eingesetzt wurde. So wird thematisiert, wie man in (sozial-)pädagogischen Berufen konstruktiv mit auffälligen Kindern und Jugendlichen umgeht, sie mit schematherapeutischen Methoden fördert und zu Verhaltensänderungen motiviert.
VS Verlag für Sozialwissenschaften Lobbyismus und Rentenreform
44.99 EUR
Mit der Teil-Privatisierung der Alterssicherung markiert die Rentenreform 2001 einen Systembruch in der deutschen Rentenpolitik. Zweifelsohne profitieren insbesondere Banken, Versicherungen und Investmentfonds von diesem rentenpolitischen Paradigmenwechsel. Deren Gewinnaussichten haben sich infolge der Leistungskürzungen bei der gesetzlichen Rente und der Förderung der privaten „Riester-Rente“ massiv verbessert, so dass sich unweigerlich die Frage nach dem Einfluss der Finanzdienstleistungsbranche im Politikfeld Alterssicherung stellt. Im Zentrum der vorliegenden Arbeit stehen der Zugang der zentralen Akteure der Finanzbranche zum rentenpolitischen Policy-Netzwerk sowie deren lobbyistischen Aktivitäten und Beziehungsstrukturen. Die empirischen Befunde zeigen den Einfluss privatwirtschaftlicher Verbände und Großunternehmen auf und erklären, warum die Teil-Privatisierung der Alterssicherung in Deutschland überhaupt politisch durch- und umgesetzt werden konnte.
VS Verlag für Sozialwissenschaften Bessere Gesetze durch Folgenabschätzung?
44.99 EUR
Folgenabschätzungen sind ein Instrument, welches die Wissensbasis politisch-administrativer Entscheidungsträger über die potentiellen Auswirkungen neuer Gesetze und Programme verbessern soll. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Verbreitung sog. Impact Assessments in der gesamten EU seit Mitte der 1990er Jahre setzt sich das Buch mit der Implementation von Vorschriften zur Gesetzesfolgenabschätzung (GFA) in Deutschland und Schweden auseinander. Es werden erstmals repräsentative empirische Daten vorgelegt, welche belegen, dass in beiden Ländern – wenn auch auf unterschiedlichem Niveau – erhebliche Umsetzungsdefizite der GFA bestehen. Die Ursachen für diese Implementationslücken werden ausgehend vom Theorieansatz des soziologischen Neo-Institutionalismus erklärt. Darüber hinaus enthält das Buch einen umfassenden Überblick über Prozesse und Strukturen der exekutiven Gesetzesvorbereitung in Deutschland und Schweden sowie zur spezifischen Rolle der Ministerialverwaltung in der Politikformulierung.
VS Verlag für Sozialwissenschaften Informatisierung von Dienstleistungen
49.95 EUR
1. 1 Gegenstand der Bandbreitenanalyse Die Verbreitung der neuen Informations - und Kommunikationstechniken (l. u. K. - Techniken) in den privaten Haushalten ist aus der heutigen Sicht als ein langfristiger und noch nicht überschaubarer . . Entwicklungsprozeß einzuschätzen. Die fehlende Akzeptanz des Bildschirmtextdienstes (Btx) belegt diese These ebenso wie die feststellbare Begrenzung der Endge räteverbreitung im Haushalt auf preisgünstige Home - Computer, die überwiegend von Jugendlichen genutzt werden. Aus historischer Sicht ist die langsame Diffusion der neuen Techniken nicht überraschend. Von der ersten Installation eines Telefonsystems in den USA 1878 mit 21 Teil nehmern bis zur Durchsetzung dieser Technik in den privaten Haushalten der BRD sind ca. 100 Jahre vergangen. Obwohl die Durchsetzungszyklen neuer Techniken auch im privaten Bereich immer kürzer werden, bleibt die Informatisierung der Haushalte ein Projekt der Zukunft, bei dem vor allem die Klärung der "Einfallstore" gegenwärtig die interessanteste Fragestellung bildet. Die vorliegende Untersuchung konzentriert sich auf die These, daß der Informatisierung der privaten Haushalte die Nutzung der l. u. K. - Techniken in den kunden - bzw. klientennahen Bereichen der Dienstleistungsunte- nehmen und - einrichtungen vorgelagert ist. Die Untersuchung dieser or ganisationsinternen Entwicklungen erlaubt daher Rückschlüsse auf die zu künftige Informatisierung der privaten Haushalte. Die empirischen Studien bei Herstellern der neuen l. u. K. - Techniken und den anwendenden Dienstleistungsunternehmen, die 1987 abgeschlossen wurden, beziehen sich in technischer Hinsicht u. a.
VS Verlag für Sozialwissenschaften Mega-Event-Macher
34.99 EUR
Im Jahr 2010 fand im Ruhrgebiet das Kulturereignis Europas im frühen 21. Jahrhundert statt: die ‚Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010‘. An dessen Planung und Durchführung war eine unüberschaubare Zahl von Akteuren über einen langen Zeitraum hinweg zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orten in mannigfaltigen Konstellationen beteiligt, die dabei mit multiplen Taktiken und Strategien (zumindest auch) ihre Sonder- und Eigeninteressen verfolgten. Das zentrale Erkenntnisinteresse der hier vorgelegten ethnografischen Studie lautet, wie dieses hochkomplexe Ereignis so organisiert werden konnte, dass es am Ende doch ‚klappte‘. Genauer gefragt: Welche Handlungsprobleme wurden dabei insbesondere von den Mitarbeitern der zum Zweck des ‚Mega-Event-Machens‘ gegründeten Sonderorganisation auf Zeit – der RUHR.2010 GmbH – wie bewältigt?
VS Verlag für Sozialwissenschaften Umwelterziehung in der Schule
54.99 EUR
Nachdem in zwei bundesweiten Studien der Stand der Umwelterziehung im allgemeinbildenden Schulwesen untersucht worden war (Eulefeld, Bolscho, Rost & Seybold, 1988; Eulefeld, Bolscho, Rode, Rost & Seybold, 1993), fand im Auftrag des Bundesministers für Bildung und Forschung im Jahr 1996 eine dritte bundesweite Studie zur Umwelterziehung statt, bei der es nicht nur um eine Bestandsaufnahme, sondern auch um eine Analyse der möglichen Wirkungen von Umwelterziehung auf Seiten der Schüler ging. Welche Wirkungen kann man von Schule erwarten bzw. im Rahmen einer Fragebogenerhebung auch kurzfristig messen? Der Titel des vorliegen den Bandes suggeriert, daß der pädagogische Anspruch von Umwelterzie hung und ihre meßbare Wirksamkeit auseinander klaffen. Man kann sicher lich nicht erwarten, daß schulische Umwelterziehung direkt das Handeln der Schüler in einer meßbaren Weise beeinflußt. Das wäre auch wohl das päda gogisch falsche Ziel. So wünschenswert umweltgerechtes Verhalten und Handeln auch ist, Schule kann und darf nicht das Ziel haben, bestimmte kon krete Verhaltensweisen beim Schüler hervorzurufen oder auszulösen. Schule kann aber die Voraussetzungen vermitteln, die gegeben sein müssen, damit Schüler sich umweltbewußt verhalten. Aus diesem Grund haben wir in der Studie versucht, bestimmte Merkmale schulischer Umwelterziehung mit den motivationalen Voraussetzungen von Umwelthandeln in Verbindung zu brin gen. Dabei haben wir den "normalen" Umweltunterricht untersucht, wie auch Schulklassen aus Schulen, in denen z. B. infolge ihrer Einbindung in Modell versuchsprogramme besonderes Augenmerk auf Umweltbildung gelegt wurde. Der vorliegende Bericht gibt detaillierte Auskunft über die Ergebnisse und zeigt auch, wo es aufgrund der Anlage der Studieschwer war, erwartete Wirkungen nachzuweisen.
VS Verlag für Sozialwissenschaften Einführung Pädagogik
44.99 EUR
Absicht dieses Lehrbuches ist es, in zentrale Inhalte und Themen der Pädagogik in konzentrierter Form einzuführen. Es ist sowohl als ein Überblick bzw. eine Orientierung als auch im Sinne eines Repetitoriums zur Prüfungsvorbereitung zu nutzen. Das Buch ist als ein Grundkurs zu verstehen, der eine Art Basisw- sen für Studierende anbietet. Hauptzielgruppe sind Lehramtsstudierende und Studierende des Haupt- und Nebenfachs Pädagogik. Die Auswahl der Inhalte und Themen des Lehrbuches beruht auf den langjäh- gen Lehr- und Prüfungserfahrungen der Autoren, auf deren Basis eine prak- sche Examenshilfe gegeben wird. Allerdings ist auf zwei Punkte hinzuweisen. Zum einen sind die Überblickstexte selbstverständlich an die persönliche Sicht der Autoren, ihre Konstruktionen von Bedeutungen und wissenschaftlichen Positionen gebunden. Aus diesem Grund und der komprimierten Form der A- führungen wegen wird die Lektüre der angegebenen Einführungsliteratur zum Weiterlesen als Empfehlung nahe gelegt. Zum anderen erfordert eine Einführung in Pädagogik Selektionen. Man steht vor der Wahl, entweder in einem groben Überblick alles zu erwähnen, was relevant erscheint. Oder man konzentriert sich auf Themenbereiche, die – trotz des dann immer noch notwendigen Charakters eines Überblicks – etwas genauer dar- stellt werden können. Da eine Einführung nie erschöpfend sein kann, haben wir uns für die zweite Variante entschieden. Themen, die ohne Zweifel auch bede- sam wären, die aber eine eigenständige, nähere Erörterung verlangten wie etwa Methoden der Erziehungswissenschaft oder das deutsche Bildungssystem w- den nicht behandelt.
VS Verlag für Sozialwissenschaften Die Bildung der Differenz
42.25 EUR
Mit der Einführung von Gender Mainstreaming boomt in Deutschland ein professioneller ‚Gender-Markt’ mit ‚Gender-Trainings’. Die empirische Studie präsentiert die in Deutschland erste Typisierung des sich neu konstituierenden Marktsegments genderorientierter Weiterbildung. Aus diskursanalytischer Perspektive wird die „Reise durch die öffentliche Kultur“ des Konzepts ‚Gender’ an der Schnittstelle von Markt und sozialer Bewegung nachgezeichnet. Die Dissertation nutzt poststrukturalistische Erkenntnisse für die Analyse konkreter Beratungspraxis. Sie leistet einen Beitrag zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung um Professionalisierung und Kompetenz und bietet ein Analyseinstrumentarium für eine zukunftsfähige Gleichstellungspolitik.
VS Verlag für Sozialwissenschaften Lebenslanges Lernen im Beruf — seine Grundlegung im Kindes- und Jugendalter
54.99 EUR
Der vorliegende Text gehört zu einer Reihe von fünf Bänden, die zwar zu sammengehören, von denen aber auch jeder für sich gelesen werden kann. Denn die Kurzfassung des zusammenfassenden Berichts sowie des hierauf fußenden Forschungs-und Reformprogramms, das im Band 1 ausführlich be schrieben wird, wurde - als gemeinsames Resümee - auch den Bänden 2 bis 5 vorangestellt, die im übrigen Einzelbeiträge verschiedener Experten ent halten. Alle Bände betreffen ein aktuelles Thema: Die Notwendigkeit, zeit lebens zu lernen, sich immer wieder neue Kompetenzen anzueignen, auch Überzeugungen zu prüfen und zu revidieren, liegt angesichts der schnellen Veränderungen unserer heutigen Lebensverhältnisse auf der Hand. Das gilt gerade auch für berufliche Tätigkeiten und die erforderlichen Fähigkeiten und Orientierungen. Seit Jahrzehnten erscheinen deshalb immer neue Veröffentlich ungen zu diesem Themenbereich -unter wechselnden Etiketten. Doch ganz gleich, ob von "education permanente", "recurrent education" oder schlicht von "ständiger Weiterbildung" die Rede ist: Meist ist Ähnliches gemeint. Wir ler nen nie aus, ja, es gibt im Laufe eines einzigen Menschenlebens immer mehr Neues zu lernen, und was früher bloße ,Kür' gewesen sein mag, ist längst zum Muss geworden, wenn wir menschenwürdig überleben möchten. Mit der zunehmenden Notwendigkeit permanenten Lernens geht aber zu gleich die wachsende Möglichkeit einher, die eigenen Kräfte fortgesetzt wei terzuentwickeln. Diese Chance wird jedoch vorerst von verschiedenen Men schen sehr unterschiedlich genutzt. Das hängt einmal mit deren unterschied lichen objektiven Lerngelegenheiten zusammen. Hierauf bezieht sich ein gro ßer Teil der einschlägigen sozialwissenschaftlichen Literatur.
VS Verlag für Sozialwissenschaften Ostdeutschland im Wandel: Lebensverhältnisse — politische Einstellungen
42.99 EUR
Die Ergebnisse der vorstehenden Untersuchung lassen sich in den folgenden drei Punkten zusammenfassen: 1. Es ist ein erheblicher Wechsel zwischen der (rückerinnerten) Wahl vom De zember 1990 und der Wahlabsicht Anfang 1993 festzustellen. Rund 40% aller Befragten sind entweder zu einer anderen Partei gewechselt, oder sie haben sich von einer Partei in die Kategorie "Nichtwähler" , "Weiß nicht" oder "Kei ne Antwort" begeben. Besonders stark davon betroffen sind die Parteien der Bonner Regierungskoalition, die nur eine Minderheit ihrer Wähler von 1990 bis zum Jahresbeginn 1993 bei der Stange halten konnten. Allerdings ist nur eine Minderheit der CDU-Abwanderer zu anderen Parteien gewechselt, die große Mehrheit hat sich zunächst in die gewissermaßen parteipolitisch neutra le Kategorie der Unentschiedenen, der Nichtwähler und der Antwortverweigerer bewegt. Es handelt sich vermutlich, zumindest gemessen arn Stand von 1993, um keine endgültigen Umorientierungen, sondern um Distanzierungen von der ursprünglich gewählten Partei. 2. Ähnlich wie die Parteiidentifikationen weisen die Parteiwählerschaften auch in den neuen Bundesländern eine gewisse sozialstrukturelle Profilierung auf, die jedoch noch deutlich diffuser als in Westdeutschland ist. Dies bedeutet mit anderen Worten, daß die Wahlabsichten in Ostdeutschland sozialstrukturell weniger stark verankert sind als im Westen. Daraus läßt sich folgern, daß das Wahlverhalten in den neuen Bundesländern auch mittelfristig stärkere Aus schläge zeigen dürfte als im Westen. Überraschungen lassen sich aufgrund dieser hohen Volatilität ebenso wenig ausschließen wie Erdrutschwahlen in die eine oder andere Richtung. 3.
VS Verlag für Sozialwissenschaften Wo sind die Rebellen hin?
59.99 EUR
Mit ihrer Untersuchung legt Susanne Könen einen gewichtigen Beitrag zu Forschungen sowohl über das deutsche parlamentarische Regierungssystem, den parlamentarischen Parlamentarismus, als auch zur Transformation der neuen Bundesländer aus einem autoritären Regime in eine der repräsentativen Demokratien vor. Die Autorin geht von der Überlegung aus, dass nach der Vereinigung o- deutsche Landtagsabgeordnete eigene Vorstellungen von der Arbeitsweise eines Parlamentes hätten entwickeln können, so dass sich in der ehemaligen DDR eine andere Form des Parlamentarismus als in den westdeutschen Bund- ländern hätte entfalten können, was sich unter anderem in einem unterschi- lichen Umgang mit Fraktionsdisziplin geäußert hätte. An diesem Punkt setzt die erkenntnisleitende Fragestellung der Arbeit an: Die Verfasserin fragt danach, wie es sich mit dissentierendem Abstimmungsverhalten in den ostdeutschen Landtagen im Vergleich zu den westdeutschen verhält. Die These wird an- deutet, dass das Abweichen von der Fraktionsdisziplin in der 1. Legislat- periode der ostdeutschen Landtage deutlich höher gelegen habe als in den we- lichen, im Laufe der Zeit jedoch eine Anpassung an Westdeutschland stattfinde. Doch steht im Zentrum des Erkenntnisinteresses die Frage, warum sich abw- chendes Abstimmungsverhalten in den ostdeutschen Landtagen wie entwickelt habe. Dabei fragt Frau Könen, ob die Funktionslogik des parlamentarischen Parlamentarismus entscheidend für die Anpassung gewesen sei oder ob unter Umständen spezifisch ostdeutsche Erklärungansätze gelten. Um ihrer Fragestellung nachzugehen, hat Frau Könen qualitativ-em- rische mit quantitativ-empirischen Methoden verbunden. In mühseliger Arbeit sind von ihr die namentlichen Abstimmungen in zwei ost- und zwei we-deutschen Landtagen über drei Legislaturperioden hinweg ausgewertet worden.
VS Verlag für Sozialwissenschaften After Cancún
37.44 EUR
The world is facing several serious challenges at the close of the fossil and nuclear energy regime: the limited resources of cheap conventional oil can only be surmounted by tapping unconventional oil reserves, e.g. deep sea oil. The explosion of the oil platform Deepwater Horizon in 2010 and the subsequent oil spill caused enormous damage, which even a year later cannot be fully estimated. Another even more important threat emanating from the fossil and nuclear energy regime has been brought to our attention by the Fukushima disaster. Last but not least, the problem of climate change caused by an increase in greenhouse gas emissions is looming, despite the fact that the international community has agreed on a considerable reduction of these emissions. Is this poor result of the Kyoto Protocol and the failure of successive climate conferences the consequence of a preference for the use of market-based instruments? The majority of climate scientists, economists, and politicians believe in the efficiency of “cap-and-trade” regulations. They even conceive them as a constituent ingredient of a “Green New Deal” or “Global Green Recovery”. The contributions in this volume provide a critical examination of the theoretical foundations, the political implications, and the empirical experiences of the application of market mechanisms and financial instruments to climate policy.
VS Verlag für Sozialwissenschaften Die Integration von Individuum und Organisation
39.99 EUR
Von Organisationen bleibt in modernen Gesellschaften kaum ein Individuum un- rührt. Dies betrifft nicht nur die Notwendigkeit zur Daseinsvorsorge, sondern auch die Auswirkungen des Arbeitens auf die Qualität des Menschseins an sich. Orga- sationen lassen Menschen nicht „kalt“. Vielmehr werden die Psyche und das - fühlsleben des Einzelnen mannigfaltig tangiert: „Was in Organisationen geschieht, lässt Menschen auf- oder verblühen, bereitet ihnen Freude oder Langeweile, macht sie leiden und erkranken, bietet Gelegenheit oder Nötigung zur Verdrängung, - zeugt Stress, schlägt ihnen aufs Gemüt (Ortmann 1995, S. 100). “ Jedoch sind nicht nur Individuen mit Organisationen konfrontiert, sondern auch Organisationen mit Individuen. Der Einzelne macht auch in einem Kollektivgebilde einen Unterschied, aber nicht immer können solche Gebilde ausreichende Unterschiede zwischen Einzelnen machen. Organisationen sehen sich deswegen vor die Schwierigkeit - stellt, etwas eigentlich Unteilbares (Individuum) und Einzigartiges (Individualität), wenigstens teilweise, in ihre eher allgemeinen Zusammenhänge einzufügen. Inw- weit und mit welcher Qualität dies gelingt, hat dabei unmittelbaren Einfluss auf den kollektiven Erfolg wie das Wohlergehen des Einzelnen. Denn nur wenn die Integ- tion von Individuum und Organisation zur beidseitigen Zufriedenheit gelingt, - wachsen daraus jene Synergien, die Organisationen zu den in Tat unverzichtbaren Elementen unseres Alltags im positiven Sinn machen.
VS Verlag für Sozialwissenschaften Vom Beruf zur Employability?
74.99 EUR
Die Frage, inwiefern Erziehung auf die Arbeitswelt vorbereitet und vorbereiten soll, ist eine die seit der frühen Industrialisierung diskutiert wird. Denn im Unterschied zur traditionellen Ökonomie des Hauses, die auf Reproduktion der Arbeitskraft und Nachwuchsrekrutierung durch eng begrenztes familiäres Zur-Verfügung-Stellen von Ressourcen setzte, begibt sich seit dem industrialisierten 19. Jahrhundert die Mehrzahl junger Menschen in organisierte Bildungsprozesse und anschließend auf den Arbeitsmarkt, wo sie ihre Fähigkeiten feilb- ten müssen. Im Verlaufe des 20. Jahrhunderts hat sich ein System etabliert, das in der Form des Berufs und der beruflichen Bildung eine breite Akzeptanz gewann. Denn der Beruf als Ausbildungsberuf sicherte nicht nur die Allokation in der Arbeitswelt, sondern war auch Garant dafür, dass Qualifikationen in ausreichendem Maße zur Verfügung standen. Als solide Qualifikationsbasis, die darüber hinaus ein gewisses Maß an allgemeiner Bildung vermittelt, sollte der Beruf einerseits gesellschaftliche Integration gewährleisten und an- rerseits die individuelle Lernbereitschaft und Flexibilität erhöhen. Die aktuelle Kritik am Beruf nimmt Katrin Kraus zum Ausgangspunkt, nochmals grundlegend das Verhältnis zwischen Bildung und Arbeitswelt zu thematisieren. Indem sie hier auf ein Konzept des Erwerbs Bezug nimmt, öffnet sie den Blick dafür, dass der Beruf als Bildungsweg nur eine Möglichkeit ist, sich auf Arbeit einzulassen, obwohl sich die Berufsförmigkeit der Arbeit und darauf fokussierter Bildungsmaßnahmen im deutschen Kontext insoweit verfestigt hat, dass Alternativen diesbezüglich kaum mehr in den Blick gerieten.
VS Verlag für Sozialwissenschaften Werbepotenziale für die privaten elektronischen Medien in Nordrhein-Westfalen
54.99 EUR
7. 3 Ballungsraurnradio . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143 7. 3. 1 Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143 7. 3. 2 Erfahrungen mit Ballungsraumradio . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143 7. 3. 3 Das Potenziallokaler/regionalerWerbeeinnahmen . . . . . 145 7. 3. 3. 1 Makroökonomische Ableitung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145 7. 3. 3. 2 Ableitung aus dem lokalen/regionalen Umsatzvolumen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146 7. 3. 4 Das Potenzial nationaler Werbeeinnahmen für BR-Radio . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147 7. 3. 5 Mikroökonomische Kontrollrechnung für die Gesamteinnahmen von BR-Radio . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149 7. 3. 6 Werbepotenzial bei Konkurrenz mit BR-TV. . . . . . . . . . . . . . . 152 7. 3. 7 Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152 7. 4 Lokalradio. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153 7. 4. 1 Qualitative Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153 7. 4. 2 Quantitative Analyse - Preise und Leistungen des lokalen Hörfunks . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154 7. 4. 3 Das Potenzial vonWerbeeinnahmen für das Lokalradio in NR W . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156 7. 4. 3. 1 Makroökonomische Ableitung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156 7. 4. 3. 2 Marktorientierte Ableitung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158 7. 4. 3. 3 Mikroökonomische Kontrollrechnung . . . . . . . . . . . 159 7. 4. 4 Zusammenfassung der Potenzialrechnung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 162 7. 4. 5 Verteilungsprinzipien und -kriterien. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 163 7. 5 Wegfall von Spillovereffekten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168 7. 5. 1 Struktur der Werbeeinnahmen des Lokalradios in NRW. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168 7. 5. 2 Radio-NRW-Anteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169 7. 5. 2. 1 Rückgang der Radio-NRW- Ausschüttungen bei Landesradio NRW . . . . . . . . . 172 7. 5. 2. 2 Rückgang der Radio-NRW-...
VS Verlag für Sozialwissenschaften Bildung und Aufklärung nach PISA
59.99 EUR
Bildung heißt gegenwärtig vieles: (Schlüssel-)Qualifikationen erwerben, Kompetenzen fördern, lebenslang lernen, Ressource Mensch ausschöpfen. Das Substanzielle von Bildung verschwindet damit mehr und mehr aus dem Bildungsbegriff – so auch aus der Theorie und Praxis der außerschulischen politischen Jugendbildung. Diese Entwicklung wird mehrheitlich begrüßt, gefordert und gefördert. Alexander Lahner legt dagegen begründet dar, dass Gedanken und Intentionen klassischer Bildungsphilosophien mehr als nur akademische Aufmerksamkeit oder historische Erinnerung verdienen. Und er zeigt auf, wie es praktisch möglich sein kann, sich gegen dominierende anti-aufklärerische Aufgabenzuweisungen durch den modernen Standortzeitgeist zu wenden und eine politische Bildungsarbeit zu verwirklichen, die Aufklärungsprozesse in Gang setzt.